Hohenschwärz 22.12.98

Konzept zum Vortrag: Künstliches Leben (KL)

Einordnung des Gebiets KL: KI <> KL
Robotik <> Gentechnik

Motivation: Wissenschaftlicher Ansatz -- Verständniss des Phänomens Leben
Kommerzieller Ansatz -- Flexibilität und Reproduktion ermöglicht Profit

Merkmale von Leben:
Informationsgehalt
Stoffwechsel
Idividualität
Fortpflanzung
Reizbeantwortung
Geschichtliche Entwicklung

These des KL: Leben ist nicht an spezifische (z.B.: biologische) Plattform gebunden

Grundlegende Begriffe und Theorien aus Mathematik und Informatik:
Turingmaschinen
Automatentheorie
Dynamik (deterministisch, stochastisch) / Chaostheorie
Komplexitätstheorie

Klassische Forschung
Zellulare Automaten (Conway: Game of Life, 196x) > S.65
L-Systeme (Lindenmayer: Fraktaler Farn, 196x) > S.289
Schwarmverhalten (Reynolds: Birdoids, 198x) > S.99
Computerviren (Cohen: VAX-Virus, 1983) > S.383

Aktuelle Forschung (zu Teilaspekten des Lebens)
genetische und evolutionäre Optimierung
neuronale Netze, künstliches Lernen
verhaltensbasierte Robotik
evolutionäreRobotik
evolutionäre Programmierung

Bedenkenswertes
Entstehung von Leben in künstlicher Welt (Rasmussen: VENUS Experiment, 1990) > S.175
Evolution und Parasiten (Ray: TIERRA Experiment, 19) > S.269
Konfliktpotential
Flexibilität <> Kontrollierbarkeit
Entstehung von Bewußtsein

Literatur
Steven Levy, Künstliches Leben aus dem Computer, Knaur1996
(ebenda Verweise zu einzelnen Experimenten)

AUTOR_Bernd